Platz 3: Kirchengemeinde St. Silvester, Emmingen

 

Erzbischof Robert Zollitsch überreicht die Urkunde

 
 
Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Ulrike Störck und Pfarrer Ewald Billharz

 

Bilder der Anlage

 
Installation einer PV-Anlage: Bei der Sanierung des Kirchendachs war es dem Pfarrgemeinderat wichtig, etwas zum Klimaschutz beizutragen.
 
Die Anlage schmiegt sich unauffällig in die Dachflächen ein.
 
 
 

Photovoltaik auf der historischen Kirche St. Silvester

Kirchengemeinde St. Silvester, Emmingen

 

Emmingen, Pfarrkirche St. Silvester, erbaut 1841, Turm von 1584, erhöht gelegen, neuromanische dreistufige Basilika, Fassungsvermögen ca. 700 Plätze.

Die Pfarrkirche St. Silvester ist keine Kirche auf der man eine Photovoltaikanlage vermuten würde. Auf einer solch historischen Kirche war das bislang tabu. Die Denkmalbehörden finden, dass eine Sonnenstromanlage eine erhebliche Beeinträchtigung darstellt und haben die Errichtung solcher Anlagen bislang kategorisch abgelehnt.

Aber dem Pfarrgemeinrat in St. Silvester war bei der Sanierung des Kirchendachs wichtig, etwas zum Klimaschutz beizutragen. Auf dem Pfarrhaus hatte man schon gute Erfahrung mit einer PV-Anlage gemacht und das Kirchendach war von seiner Ausrichtung her hervorragend geeignet. Warum sich also nicht den Versuch auch auf der denkmalgeschützten Kirche wagen?

Der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Ulrike Störck und Pfarrer Ewald Billharz ist in St. Silvester  im Ringen mit dem der Denkmalbehörde etwas Außergewöhnliches gelungen: Sie haben Denkmalpflege und Klimaschutz versöhnt. Die Anlage schmiegt sich so unauffällig in die Dachflächen ein, dass sie auf dem von weitem einsehbaren Kirchendach kaum zu erkennen ist.

Preisgeld: 1.300 Euro