7. Preis
Liebfrauenschule Sigmaringen
Auf dem Weg zur nachhaltigen Schule: Die Gründung der AK Öko-Fair
Die Liebfrauenschule in Sigmaringen will die abstrakte Idee einer nachhaltigen Entwicklung Realität werden lassen. Im November 2012 entscheidet die Schulkonferenz, sich auf den Weg zu einer „Schule der Nachhaltigkeit“ zu machen. Im Januar 2013 gründet sich der AK ÖkoFair, in dem alle am Schulleben beteiligten Gruppen vertreten sind: Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. Im Juni 2013 gab es die erste ÖkoFair-Woche. Auf der Basis einer Umfrage in den Reliklassen wurden die Themen „Fleischkonsum“ und der „Gebrauch von Handys“ angegangen. In dieser Woche gab es feine vegetarische Gerichte wie auch eine Ausstellung zum Wasserbedarf für die Fleischerzeugung. Bei den Handys wurde auf die Gewinnung von Rohstoffen bei der Produktion hingewiesen. Zudem wurde dazu aufgerufen, sogenannte Schubladenhandys zu sammeln, so dass inzwischen 145 funktionsfähige Alt-Handys an die Umwelthilfe weiter gegeben werden konnten. Auch im nächsten Schuljahr ging die Arbeit des AK weiter: „Bewusste Ernährung“ und „fairer Umgang“ waren die Themen der zweiten ÖkoFair-Woche im April 2014: Montag war Filmtag, Dienstag wurde eine Ausstellung zur Tierhaltung eröffnet, Mittwochs gab‘s einen Wettbewerb unter dem Motto „Teste deine Geschmacksnerven“, Donnerstag war Veggie-Day und Freitag wurde der faire und höfliche Umgang an der Schule gepflegt. Seit Jahren ist die Liebfrauenschule für die nachhaltige Entwicklung aktiv: Bereits im Jahr 2006 war sie mit einer Recycling-Papier-Aktion beim Umweltpreis erfolgreich. Während der letzten zwei Jahre wurden neben dem AK Öko-Fair bestehende Aktivitäten an der Schule weiter geführt wie der Solarlauf, die Energiesparberatung in der 6. Klasse und die nachhaltige Gestaltung des Schulfestes im Sommer 2013.
Preisgeld: 400 Euro


