Platz 2: JUNA = Initiative Jugend und Naturschutz

 

Preisverleihung durch Erzbischof Robert Zollitsch

 
 
Die Ministranten aus Wiesental, Graben, Hambrücken und Philippsburg haben es mit der Initiative JUNA (Jugend und Naturschutz) auf den zweiten Platz geschafft. Was mit JUNA schon alles erreicht werden konnte, erklärt Johannes Groß im Interview mit Nicole Stroth:
 
 

Bei JUNA engagieren sich viele verschiedene Verbände und Vereine und besonders aktiv sind die Ministranten. Darunter auch die 15-jährige Julia Brack aus Graben. Ihr gefällt vor allem:

 

Tina Bergmann ist Mit-Initiatorin von JUNA und freut sich riesig über den zweiten Platz:



Bilder aus dem Projekt

 
Bei einem "Schnuppertag" lernten JUNA-Teilnehmer/-innen Tiere und Pflanzen des Naturschutzgebietes Kohlplattenschlag in Graben-Neudorf kennen.
 
Gemeinsam macht selbst anstrengende Arbeit Spaß. Und es ist ein gutes Gefühl, Leben zu retten!
 
 
 

JUNA = Initiative Jugend und Naturschutz

Ministranten aus Wiesental, Graben, Hambrücken und Philippsburg

 

  • Wer kümmert sich um den Abtransport des geschnittenen Schilfgrases aus dem sensiblen Niedermoor „Gradnausbruch“?
  • Wer übernimmt immer wieder Pflegearbeiten im 49 Hektar großen Naturschutzgebiet „Kohlplattenschlag“?
  • Wer engagiert sich auch im naturnahen Wohnungsbau und zimmert Nistkästen für Schleiereulen und Fledermäuse?
  • Wer übernimmt Gruppenstunden zum Thema Umwelt und Naturschutz und engagiert sich mit dem Thema sogar in der Firmvorbereitung?

Die Antwort bei allen vier Fragen lautet: Die Personen, Gruppen, Vereine und Verbände die sich bei JUNA engagieren. JUNA, das ist die Abkürzung für die Initiative „Jugend und Naturschutz“ und ist im sogenannten Buhrain bei Bruchsal und Wiesloch beheimatet.

Bei JUNA ist übergreifende Kooperation Programm. Auf Initiative der BUND-Ortsgruppe Bruhrain sind vier Ministrantengruppen aus drei Seelsorgeeinheiten bei JUNA aktiv, die Minis aus St. Maria Phillipsburg, St. Remigius Hambrücken, St. Jodokus Wiesental und aus St. Nikolaus Graben. Bei JUNA gibt es also sogar eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Darüber hinaus sind neben vielen Einzelpersonen, die Jugendfeuerwehr aus Spöck und das Jugendzentrum Graben-Neudorf im Boot. Dort trifft man sich auch zur Planung und Koordination der Naturschutzaktivitäten und wenn es darum geht die vielfältigen Bildungs-, Werbe- und Spendenaktionen vorzubereiten und durchzuführen. Die Aktivitäten sind vielfältig und zahlreich!

„Für uns ist Gottesdienst nicht nur Dienst am Altar, sondern auch Dienst an Umwelt und Natur, an Gottes Schöpfung“, haben die Ministrant/-innen in ihrer Bewerbung geschrieben.

Für das Preisgeld werden sie Spezialwerkzeuge und Arbeitsmaterial anschaffen und den einen oder anderen Wecken besorgen, zur Verpflegung bei den Aktionen draußen im Niedermoor oder im Naturschutzgebiet.

Preisgeld: 2.100  Euro